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Wasserburg Egeln – Sommerresidenz und Dukatenesel

Die von Wasser umflossene Niederungsburg am östlichen Stadtrand von Egeln wurde 1207 erstmalig als Besitz des Kloster Gernrode erwähnt und 1250 von den Edlen von Hadmersleben erobert. 1416 kam die Burg in den Besitz des Erzbistums Magdeburg und wurde als Sommerresidenz und Tafelgut ausgebaut. Mit Einführung der Reformation flüchtete das Domkapitel mit dem Domschatz auf die Burg Egeln, die daraufhin von Magdeburger Truppen belagert und eingenommen wurde. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden die Verteidigungsanlagen zurückgebaut und aus der Burganlage, zu der 950 Hektar Wiesen, Wald und fruchtbarer Bördeacker gehörten, wurde eine preußische Domäne. Zu Beginn des 19. Jahrhundert gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung, der Mitte des 19. Jahrhundert mit der Einführung des Zuckerrübenanbaus seinen Höhepunkt hatte. So konnte der Pächter Heinrich Honig 1852 neben der bereits bestehenden Zuckerfabrik »Egeln Marienstuhl« eine weitere errichten, die zum »Dukatenesel« seiner Familie wurde. Heute ist die Burg Egeln das kulturelle Zentrum der Region mit einem Museum, einem historischen Café, einer Malschule, einer Freilichtbühne, dem Standesamtzimmer und einer Burgherberge.

Wasserburg Egeln Museum Wasserburg Egeln
Wasserburg 6
39435 Egeln
Telefon 039268.32194
www.wasserburg-egeln.de
wasserburg@email.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14.00-16.00 Uhr
Sonntag 14.00-17.00 Uhr
Montag und Samstag geschlossen

Burgherberge Wasserburg Egeln
Übernachtung ab 25,-€
pro Person im Doppelzimmer
Telefon 039268.30861
Burgherberge-egeln@freenet.de