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Salzige Tour: Magdeburg (6)

Magdeburg vor der Zerstörung 1631, nach einem Stich von Jan van de VeldeSalziges hat auch Magdeburg zu bieten. Als bedeutendes Handelszentrum im Mittelalter war die Stadt Mitglied der Hanse, mit Fernhandelsbeziehungen bis nach Nordfrankreich, Flandern, England, Polen, Russland, Schweden und Norwegen. Neben Getreide war auch der Salzhandel eine Quelle für Wohlstand. Salzstraßen – alte Handelswege, auf denen das begehrte, aber nicht überall verfügbare Salz über große Entfernungen transportiert wurde – tangierten die Elbestadt. So wurde bereits 973 eine Salzstraße beschrieben, die von den Nordmeeren zum Mittelmeer, von Lübeck und Lüneburg über Magdeburg, Halle, Leipzig, das Erzgebirge bis nach Prag und weiter nach Süden führte. Für das Salz spielte als Transportweg lange Zeit auch die Elbe eine wichtige Rolle. In Magdeburg blühte der Handel bereits unter Otto I. und Otto II. auf, zumal die Elbestadt damals Endpunkt eines der wichtigsten west-östlichen Handelswege vom Niederrhein her war und sich hier, an der Ostgrenze des Reiches, die Schnittstelle zur Elbeschifffahrt stromab nach Lüneburg, Lübeck und später nach Hamburg befand.

Die Salzquelle im Stadtpark RotehornSalzig sprudelt es noch immer im Süden des Stadtparks. Das Wasser der dort zutage  tretenden Salzquelle nimmt seinen  Mineralgehalt schon in den Schönebecker Salzvorkommen auf und strömt von dort unter hohem Druck dem Magdeburger Stadtgebiet zu. Eingebettet ist die Quelle in den Rotehornpark. Dort mit dem Ruderboot über den Adolf-Mittag-See zu rudern, in Biergärten und Cafés zu sitzen, sich auf Wegen und Wiesen sportlich zu betätigen oder einfach nur zu bummeln ist – vor allem an den Sommerwochenenden – ein beliebtes Freizeitvergnügen der Magdeburger und ihrer Gäste. Übrigens: Das Leibgericht der Magdeburger – Bötel mit Sauerkraut – braucht eine gehörige Portion Salz fürs gepökelte Eisbein und fürs Kraut …

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