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Historischer Zufluchtsort

Wasserburg EgelnDie hochmittelalterliche Wasserburg im bereits 941 urkundlich erwähnten Egeln wurde ausgangs des 16. Jahrhunderts im Auftrag des Magdeburger Erzbischofs zu einem Renaissanceschloss umgebaut, das längere Zeit dem Erzbistum als Sommersitz diente. Nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges - das Magdeburger Domkapitel fand vorübergehend Zuflucht in der Egelner Burg, die auch dem schwedischen General Banér zeitweise Quartier bot - fiel es als brandenburgisch-preußische Domäne an das Herzogtum Magdeburg.
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Graue Vorzeit, neuer Glanz

Im 18. Jahrhundert - man betrat die Epoche der Aufklärung und nicht mehr Repräsentation, sondern praktischer Nutzen war gefragt - wurden Teile der alten Burg geschliffen und machten Platz für Wirtschaftsgebäude. Mit dem Einzug des Museums für Früh- und Urgeschichte in unseren Tagen sind die Metamorphosen der Wasserburg keineswegs abgeschlossen: bald schon sollen in der im alten Kellergewölbe untergebrachten "Ritterklause" wieder urigste Laute zu vernehmen sein.