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Der Einzug der Geister

Wolmirstedt Auf einer Anhöhe über der Stadt Wolmirstedt liegt die ehemalige Sommerresidenz der Magdeburger Erzbischöfe. Heute sind hier wieder überaus rege Geister eingezogen, allerdings ganz weltlichen Zuschnitts: Durch Konzerte, Ausstellungen und Workshops avancierte die Schlossdomäne mit ihrem spätbarocken Herrenhaus zu einem kulturellen Zenrum des Kreises. Architektonisches Glanzstück des Anwesens ist die gotische Schlosskapelle aus dem 15. Jahrhundert.

Ein kleiner Ausflug in die Sagenwelt gefällig? Bitte sehr: Demnach soll der Name der Stadt auf einen Ausspruch Kaiser Karls des Großen zurückgehen, der hier mit den Worten "Wohl mir die Stätte!" sein Lager aufgeschlagen habe.Tatsache ist die reiche Geschichte des Ortes. Die romanischen Ruinen der dortigen Oberburg entstammen dem frühen 13. Jahrhundert, die Schlosskapelle wurde um 1480 errichtet. Wiederum hundert Jahre jünger datiert der Schlossbau, der heute Amtsgericht und das Museum beherbergt.