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Imponiergehabe eines Geadelten

Parkanlage GenthinBis Kriegsende wurde der Zutritt in die 1809 entstandene hochherrschaftliche Park- und Schlossanlage von Genthin nur den Betuchten gestattet. Der Besitzer, ein wirtschaftlich erfolgreicher und dafür vom preußischen Königshaus geadelter Kaufmann, wusste sich mit ihm in der Region gut in Szene zu setzen. Pekuniäre Schwierigkeiten derer von Pieschel allerdings machten dem feudalen Gebaren zwischen beiden Weltkriegen ein Ende und hinterließen ihre Spuren in der Pracht und Konzeption der Anlage. Von der einstigen Architektur hat bis heute das Pieschelsche Mausoleum überdauert.

Mit dem Schiff durch den Park

Inzwischen von Grün dicht umschlossen, ist es trotz seiner Monumentalität ein reizvolles Element inmitten einer urwüchsigen Parklandschaft. Naturdenkmäler in der Anlage sind z.B. eine Pyramideneiche und die amerikanische Sumpfzypresse. Weiterhin sehenswert: die Steinbrücke, die Sonnenuhr, der Turm der ehemaligen Ölmühle und der Schwanenteich. Wer den Park per Schiff bereisen möchte, findet am Elbe-Havel-Kanal eine eigene Anlegestelle vor.
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