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Telegrafie zwischen Berlin und Koblenz

Telegrafenturm Wesentliche Impulse erhielt die Nachrichtenübermittlung zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch die optische Telegrafie. 1834 wurde eine fast 600 Kilometer lange Telegrafenlinie zwischen Berlin und Koblenz in Betrieb genommen, deren 62 Telegrafenstationen die nach einem festgelegten Chiffriersystem verschlüsselten Nachrichten - gute Sicht vorausgesetzt - übermitteln konnten. Bis zu 700 Telegramme wurden so jährlich "befördert", indem allein durch die veränderliche Stellung der Telegrafenflügel die Informationen von Station zu Station weitergegeben wurde. Seit 2001 ist die restaurierte und mit einer funktionstüchtigen Telegrafenanlage versehene Station Nr.18 in der Nähe von Neuwegersleben (BK) von April bis September am letzten Sonntag im Monat für Besucher geöffnet. Weitere zugängliche Stationen befinden sich in Ampfurth (BK) und in Ziegelsdorf (JL).