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Kernthemen / Arbeitsschwerpunkte

  • Bildung von thematischen Netzwerken und Wertschöpfungsketten
    In Ermangelung von Großunternehmensansiedlungen in der Region kommt der Netzwerkbildung eine besondere Bedeutung zu. Hierbei kommt es vor allem darauf an, Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Bildungsträger und sonstige Partner zusammenzubringen, die an einem Problem arbeiten, welches regional von besonderer Bedeutung ist.
    Ein Beispiel dafür ist das PIZ (Produktentwicklungs- und Innovationszentrum) IF (Integrierte Fertigung) Rota. Dort entsteht auf dem Gelände der MAGDEBURG Werkzeugmaschinen AG ein Zentrum für Produktentwicklungen von Werkzeugmaschinen, wobei die Maschinenperipherie ausdrücklich einbezogen ist. Damit wird ein mehr an Wertschöpfung für die gesamte Region erreicht, weil nicht nur die Grundmaschinen, sondern ganze Maschinenkomplexe in der Region produziert werden.
  • Unterstützung bei der Entwicklung innovativer Erzeugnisse, Technologien und Verfahren
    Unter diesen Punkt fallen eine Vielzahl von betrieblichen Einzelmaßnahmen und Verbundprojekten, welche durch den Regionalmanager unterstützt und begleitet werden. Hauptaufgabe des Regionalmanagers ist es dabei, Innovationsprojekte zu initiieren, die Unternehmen bei der Suche geeigneter Kooperationspartner zu unterstützen, die Projekte zu strukturieren und die Projektteilnehmer bei der Projektentwicklung zu begleiten.
    Die überaus breite Palette reicht von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf den Gebiet der Sonderstähle, der Elektronik, des Sondermaschinenbaus und der Messtechnik bis hin zur Klimatechnik.
  • Förderung technologiebezogener Existenzgründungen und Produktentwicklungen
    Ein Schwerpunkt dieses Komplexes sind Verbundprojekte, die Fördermittel nutzen konnten, welche aus vergangenen Projekten der tti GmbH eingeworben werden konnten. Hier zahlte sich besonders die langfristige Arbeit des Regionalmanagers mit der Europäische Union aus.
    Das Projekt REGINA I befasst sich mit der Entwicklung einer Gruppe von KMU auf dem Gebiet der Verarbeitung von Ölsaaten zum Global player auf einem Nischenmarkt.
  • Unterstützung der Unternehmen bei der Stärkung der Forschungs- und Entwicklungsbasis
    Bei diesem Schwerpunkt geht es vorrangig um die Gestaltung der Infrastruktur für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.
    Ein Beispiel dafür ist die Unterstützung des Fraunhofer Instituts IFF Magdeburg bei der Ausgestaltung des VDTC (Virtual Development and Trainings Centre) - einem Zentrum für virtuelle Produktentwicklung und Trainingsmethoden. So ist es z.B. möglich, Reparaturen und Strategien zur Störungssuche am Rechner (virtuell) zu trainieren, ohne dass die Objekte real vorhanden sind. Dies hat z.B. in der Flugzeugindustrie große Aufmerksamkeit erregt.

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